September 2026
Salutogenese als fragende Grundhaltung für ein gutes Leben??
Salutogenese fragt, wie Menschen Kohärenz finden inmitten von Widersprüchen, wie Sinn entsteht, wo Systeme das Denken und Fühlen reglementieren. Und wie Freiheit möglich bleibt, wenn Anpassung zum unreflektierten Maß? aller Dinge wird?
Diesen Aspekt verdeutlicht Thomas Haug in seiner Präsentation in der Online-Werkstatt Salutogenese.
Liebes Mitglieder des Dachverbands Salutogenese, liebe:r Interessierte,
wir laden dich herzlich ein, mit uns über die Präsentation ins Gespräch zu kommen und dich für deine Praxis inspirieren zu lassen.
Die online Werkstatt Salutogenese findet am Dienstag, den 06.10.26 von 10:30 bis 12:00 Uhr statt.
Du kannst gerne die Einladung weitergeben. Wir heißen neue Interessierte sehr willkommen!
Bei Interesse senden wir dir den zoom link zu. Wir freuen uns auf dich!
Infos zu Thomas Haug findest du hier:
FH-Ass.Prof. Thomas Michael Haug, MSc ist Gesundheitswissenschaftler, Gesundheitspädagoge, Supervisor und Hochschullehrer mit Schwerpunkt Salutogenese, kritische Gesundheitskompetenz und psychosoziale Gesundheit. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie Gesundheitsförderung und Gesundheitsbildung Menschen stärken kann, ohne sie zu beschämen, zu überfordern oder in Selbstoptimierung zu treiben. Neben seiner Hochschultätigkeit arbeitet er mit Unternehmen, Führungskräften und Teams an gesunder Führung, psychosozialer Gesundheit und salutogenen Entwicklungsprozessen. Seine Arbeit verbindet wissenschaftliche Evidenz, sozialwissenschaftliche Reflexion und eine menschenfreundliche Perspektive auf Gesundheit, Arbeit und Lebensgestaltung. Zentraler Leitgedanke ist dabei das Engagement für eine mündige, menschenfreundliche Gesundheitskultur, die Menschen nicht optimiert, sondern stärkt; die Verhältnisse nicht entschuldigt, sondern gestaltet; die professionelle Hilfe nicht abschafft, sondern an Maß, Würde und Lebensdienlichkeit bindet; und die Gesundheit nicht zum Lebenszweck erhebt, sondern in den Dienst eines lebenswerten, sinnvollen Lebens stellt.
Mai 2025
Salutogenese Symposium in Gauting bei München, Schwerpunkt "Gesundheit von Kindern und Jugendlichen" - 30.5.2025-1.6.2025
Symposium Salutogenese_Einladung-Programm (pdf)

Ablaufplan Symposiums (pdf)
Rückblick Symposium (pdf)
Januar 2025
Am 1.1.2025 hat eine auf 3 Jahre angelegte multizentrische Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Positive-Health-Ansatzes in Gesundheitsnetzen begonnen. Die im Rahmen des Innovationsfonds geförderte Studie, an der der Dachverband Salutogenese als Kooperationspartner beteiligt ist, wird vom Institut für Allgemeinmedizin und Ambulante Gesundheitsversorgung (iamag) koordiniert. Weitere Informationen finden Sie hier .
Dezember 2024
Der Dachverband Salutogenese hat einen neuen Vorstand:
bei der Mitgliederversammlung am 13.12.2024 wurde 3 Sprecher:innen
(Barbara Doss, Dr. Ottomar Bahrs und Dr. Hans-Ulrich Sappok) sowie 5
Beisitzende (Pascale Dauster, Birgit Erdle, Barbara Hülmeyer, Michael
Röslen und Dr. Thomas Zängler) gewählt.
Der seit 2019 fungierende
geschäftsführende Vorstand (Dr. Ottomar Bahrs und Michael Röslen sowie
Mona Siegel (2019-2022) und Barbara Doss (2023-2024, kommissarisch) und
Sibyll-Annett Strecker (Finanz- und Mitgliederverwaltung, 2020-2023)
wurden von der MV entlastet.
November 2024
Projekt zur Interaktionsanalyse von Positive-Health-Dialogen - Mitmacher gesucht. Weitere Informationen
Februar 2024
Neue Forschungs- und Entwicklungsperspektive: Salutogenese und Positive Health
Ein Paradigmenwechsel bezüglich der Konzeptualisierung von Gesundheit (und Krankheit) sowie der Gesundheitsbildung, -förderung und -versorgung wird vielfach gefordert, z.T. auch explizit mit Bezug auf Salutogenese. In diesem Sinne hat sich in den Niederlanden der Positive Health-Ansatz entwickelt und schnell Anerkennung gefunden. Orientiert an der Salutogenese werden praktikable Werkzeuge (z.B. das Spinnennetz-Diagramm) bereit gestellt, die auch in Deutschland auf Interesse stoßen. Der Dachverband Salutogenese beteiligt sich an einer Initiative, die das Konzept für die Diskussion in Deutschland zugänglich machen und in Pilotprojekten die Übertragbarkeit auf die hiesigen Verhältnisse erproben möchte. Kooperartionspartner des DachS sind dabei insbesondere das Stichting Institute for Positive health (https://www.iph.nl/en/), Positive Health international (htps://posivehealth-international.com/), das Institut für Allgemeinmedizin und Ambulante Gesundheitsversorgung (IAMAG) Witen/Herdecke (https://www.uni-wh.de/gesundheit/department-fuer-humanmedizin/lehrstuehle-institute-und-zentren/iamag/), der Verein Positive Gesundheit Deutschland sowie GesundheitAktiv (https://www.gesundheit-aktiv.de/).
Die konstruktive Zusammenarbeit hat sich bereits in Kooperationsvereinbarungen des DachS mit Positive Health international sowie dem Institut für Allgemeinmedizin in Witen/Herdecke niedergeschlagen, weitere Vereinbarungen werden angestrebt. Der DachS zielt insbesondere auf eine Stärkung der tätigkeitsübergreifenden Zusammenarbeit.
Die niederländischen Konzeptentwickler haben ihre Erfahrungen anschaulich in einem „Handbook Positive Health in Primary Care“ dargelegt, das auch viele Tips für die praktische Umsetzung bereit hält. Das Buch wird Anfang 2024 auch in deutscher Sprache verfügbar sein, ergänzt um erste Anwendungserfahrungen aus Deutschland.
Konzept und Handbuch werden am 23.2.2023 in Berlin im Rahmen eines Symposiums vorgestellt (Programm siehe hier), zu dem wir herzlich einladen möchten.
